Baubeschreibung:

Hier erst einmal eine kurze Schaltungsbeschreibung, eine kompl. Bauanleitung könnte
bei genügend Interessenten an einen Bausatz später folgen.

Empfangsbetrieb:

Das von der Antenne (BU3) kommende Empfangssignal durchläuft das Ausgangstiefpassfilter
(TR2, C57-61, L17-19) und gelangt über den Serienresonanzkreis (C1, L1) zum Eingangsbandpass
(C2-8, L2-3).Die Dioden D1/D2 sind bei Empfang hochohmig - also wirkungslos.
Nun wird das Ausgefilterte 20m Signal von MMIC1 verstärkt und über den
HF-Regler (R8) und den in Ruhestellung befindlichen Rel.-Kontakt dem 1. Mischer (IC1) zugeführt.
An diesen arbeiten bei Empfang die 2 parallelen Quarze (Q5/Q6) und mischen 14,070 Mhz um
5,205 Mhz nach unten auf die ZF von 8,864 Mhz.
Das ZF-Filter bestehend aus den 4 Quarzen (Q1-4) und C19-23. C18/24 und L5/6 dienen der Anpassung.
Am 2. Mischer (IC2) arbeitet bei Empfang der Quarz Q7, der etwas unterhalb der ZF schwingt
und diese in die NF-Lage heruntermischt.
Vom Ausgang des 2. Mischers gelangt die NF über den Rel.-Kontakt zum Tiefpassfilter (C30/31, L9)
und über den NF-Verstärker (T1) zum Line-In Eingang der Soundkarte (BU1).

Sendebetrieb:

Es gibt 2 Möglichkeiten den TRX auf "Senden" zu schalten.
Entweder man bestückt den Optokoppler IC6 und benutzt den COM Port des Computers
zur S/E Umschaltung oder (günstiger für Laptops - meist ohne COM!) man bestückt die VOX
(C66-68, R26-34, D6/7, IC5, T5). In jeden Fall wird die Basis der beiden Transistoren T6,T7
auf Masse gezogen und an T6 verschwindet die Spannung +12V_E die bei Empfang
den HF-VV und den NF-Verst. versorgt hat.
Dafür liegt jetzt an T7 die Spannung +12V_S die beide Relais anziehen lässt und Treiber
und SWR-Meter mit Strom versorgt.

Das Sendesignal kommt von der Soundkarte (Line-Out) zu BU1, über den Modulationsregler (R7)
und den NF-Tiefpass (C36/37, L10) und den Rel.-Kontakt an den Eingang des 1. Mischers (IC1),
an dem jetzt der Quarz Q7 arbeitet.
Somit entsteht am Ausgang IC1 ein DSB-Signal (8,864 MHz) welsches beim durchlaufen des Quarzfilters
vom unteren Seitenband (LSB) und vom Restträger befreit wird.
Der 2.Mischer (jetzt mit Q5/6=5,205 MHz) mischt das entstandene ESB Signal (USB) auf die
ursprüngliche Frequenz 14,070 + NF-Frequenz.
Das Signal gelangt weiter über den Rel.-Kontakt zum Treiber mit Bandpassfilter,
wird weiter verstärkt und der PA (T4) zugeführt.
Die Treiber-Baugruppe wird noch überarbeitet / verbessert und daher noch nicht näher beschrieben!
T4 erhält über R15-17, D3, C53/54 eine Basisvorspannung für den erforderlichen Ruhestrom.
Über L16, C56 wird die PA an das Ausgangstiefpassfilter (TR2, C57-61, L17-19) angepasst (50 Ohm).
TR2 misst die vor- und rück- laufende Leistung und das SWR-Meter (C62-64 R18-23 D4/5)
zeit diese mit IC4 auf 10 LEDs an.
An BU3 liegen jetzt, je nach Bertiebsspannung (12-14V) ca. 3-5 Watt HF an.
Durch die bei Sendebetrieb hohe Spannung an den antiparallelen Diode D1/D2
werden diese niederohmig und schützen den RX-Eingang vor zu hohen Spannungen.
Aus sicht des Tiefpassfilters bleibt nur C1 übrig, der dieses nicht nennenswert belastet.